Anfang 1946 bekam das Konstruktionsbüro Suchoi den Auftrag die Eigenschaften von negativ gepfeilten Flügeln zu testen. Als Testträger diente eine erbeutete Messerschmitt Me-262 deren Flügelgeometrie nach den Triebwerksgondeln so abgeändert wurden dass der Flügel nach vorne zeigte. Der Prototyp bekam die Bezeichnung Su-262/0 und bekam schnell den Spitznamen „Wellensittich“ (волнистый попугайчик) wegen der Triebwerksgeräusche.
Erstflug wurde von Wladimir K. Kokkinaki, der auch für Ilijuschin arbeitete, durchgeführt. Außerordentliche positiv wirkte sich die Flügelgeometrie auf die Manövrierbarkeit des Flugzeuges aus aber die Materialbelastungen bei hohen Geschwindigkeiten konnte nicht sicher abgeleitet werden. Mangels geeigneten Werkstoffen (z.B. Verbundfaser) wurde die weitere Erprobung wieder eingestellt. Über den Verbleib der Prototyps gibt es leider keine weiteren Informationen.
Im September 1997 startet die S-37, später umbenannt in Su-47 „Berkut“ (Steinadler), in der die frühen Erkenntnisse der Su-262 einflossen und mit modernster Technik verbunden wurde. Leider wurde auch die „Berkut“ nie in Serie gebaut. In Homage wurde der Anstrich der Su-262 bei der Su-47 übernommen.
Suchoi Su-262 волнистый попугайчик
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Suchoi Su-262 волнистый попугайчик
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